Wissenswertes zum Thema Campen und Autofahren in Island

Alles was ihr über das Campen und Autofahren in Island wissen und beachten müsst, um euren Island Roadtrip unvergesslich und vorallem sicher zu machen – freie Fahrt voraus!

Campen in island

Wie ich es ja bereits geschrieben habe, haben wir jede Nacht auf einem Campingplatz gezeltet umgeben von wunderschöner Natur. Auch, wenn die Campingplätze eigentlich immer ausgeschrieben sind (ein blau/weißes Schild mit einem Zelt drauf), hat uns die inspiredbyiceland.com – Homepage sehr geholfen, um Campingplätze ausfindig zu machen. Je nach Preisklasse (dazu mehr hier), hatten die Campingplätze heiße Duschen, beleuchtete Toiletten und teilweise sogar richtige Küchen und Aufenthaltsräume. Wifi und Steckdosen gab es eher selten und wenn doch, dann nur sehr begrenzt. Ich empfehle euch daher, eine gute Powerbank mitzunehmen, um sicherzustellen, dass eure Kamera und Handy immer ausreichend mit Akku versorgt sind (siehe Packliste). Auch, wenn wir Island während der Hauptsaison bereist haben, hatten wir nie Probleme einen Schlafplatz zu finden, auch ohne Reservierung. In Island gibt es außerdem die so genannte Camping Card. Die Camping Card kostet ca. 150 Euro für maximal 2 Erwachsene und 4 Kinder bis 16 Jahre. Sie ist gültig für insgesamt 28 Übernachtungen auf 41 verschiedenen Campingplätzen. Hier könnt ihr mehr über die Camping Card erfahren und sie online bestellen.

Autofahren in Island

Ich muss ehrlich sagen, dass ich positiv überrascht war. Ich habe mir die Ringstraße viel befahrender vorgestellt, als sie tatsächlich war. Häufig hatten wie die meist nur einspurige, aber größtenteils gut ausgebaute Straße komplett für uns alleine. Es gab nie Stau, selten Baustellen und wenig Ampeln, was das Fahren echt angenehm gemacht hat. Normalerweise leide ich unter Reiseübelkeit, aber in Island hatte ich damit überhaupt keine Probleme. In Island ist Rechtsverkehr, außerorts Tempolimit 90 km/h, innerorts 50 km/h und auf Schotterstraßen 80 km/h und es gibt alle paar 100 Meter Haltebuchten, wahrscheinlich um sicherzustellen, dass die Touries (ich inbegriffen) nicht mitten auf der Straße stehen bleiben, um Fotos zu machen. Straßen, die nur mit einem Geländewagen befahren werden dürfen (davon gibt es einige in Island, wobei die Ringstraße nicht betroffen ist), sind mit einem großem „F“ gekennzeichnet. Wenn man mit einem gemieteten Kleinwagen eine diesen Straßen befährt und etwas passiert, greift keine der abgeschlossenen Versicherungen. Das wird also nicht nur unangenehm (uns sind teilweise schon auf der Ringstraße die Steine um die Ohren geflogen), sondern auch sehr, sehr teuer! Außerdem, muss man in Island immer mit Schafen rechnen. Wirklich immer. Sie sind überall, ich sage es euch!

In Island kann das Wetter sich ganz schnell ändern. Um sicherzustellen, dass es sicher ist, einen bestimmten Straßenabschnitt zu fahren und um generell immer auf dem neusten Stand wettertechnisch zu sein, empfiehlt es sich sehr jeden Tag auf die road.is – Homepage zu schauen. Safety first!

Campingplatz, Island
Zeltplatz im Thingvellir National Park


2 thoughts on “Wissenswertes zum Thema Campen und Autofahren in Island”

    • Hallihallo!
      Camper sind auf jeden Fall auch auf den Campingplätzen erlaubt, ob es dort dann Strom gibt, ist eine andere Frage 🙂 aber da es in Island so viele Campingplätze gibt, werdet ihr sicherlich etwas finden 🙂

      Liebste Grüße und ganz viel Spaß in Island,
      Pia

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